Bundesamt für Zivildienst ZIVI
Das Bundesamt für Zivildienst ZIVI ist die zuständige Behörde des Bundes für den Zivildienst. Das ZIVI gehört zum Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF.
Aktuell
Im Fokus
Medienmitteilungen
Jahreszahlen 2025 des Zivildienstes: Zulassungen auf Höchstwert
Im Jahr 2025 wurden 7211 Personen zum Zivildienst zugelassen. Dies entspricht einem Anstieg von 6,1 Prozent gegenüber 2024. Der Anteil der nach der Rekrutenschule eingereichten Gesuche blieb stabil, aber hoch: Er machte 2025 33,4 % der Gesuche aus, gegenüber 33,7 % im Jahr 2024. Wie im Vorjahr beliefen sich die geleisteten Diensttage auf fast 1,9 Millionen. Die Zahl der Einsatzbetriebe ging weiter zurück: 2025 gab es 4264 (-2,3 %) Einsatzbetriebe, die 15 770 Einsatzplätze (-1 %) anboten.
Zivildienst: 98,3 Prozent der Zivis leisten bis zu ihrer Entlassung aus der Dienstpflicht alle Diensttage
98,3 Prozent der Zivildienstpflichtigen haben im vergangenen Jahr sämtliche Diensttage geleistet – ein neuer Höchstwert. Insgesamt wurden 4705 Personen ordnungsgemäss aus ihrer Zivildienstpflicht entlassen. Die Einsatzpflicht im Zivildienst bedeutet, dass Zivildienstpflichtige ihre gesamte Dienstleistungspflicht – in der Regel 1,5-mal so lang wie der Militärdienst – innerhalb von zwölf Jahren vollständig leisten müssen.
Jahreszahlen 2024 des Zivildienstes: Zulassungen stagnieren auf hohem Niveau und geleistete Diensttage erreichen Rekordwert
Im Jahr 2024 wurden 6’799 Personen zum Zivildienst zugelassen. Das entspricht gegenüber 2023 einer leichten Zunahme von 0,7 Prozent. 2024 lag der Anteil der nach bestandener Rekrutenschule eingereichten Gesuche bei 33,7 Prozent. Mit fast 1,9 Millionen geleisteten Diensttagen (+3,5 %) wurde ein neuer Rekord erreicht. Die Zahl der Einsatzbetriebe ist 2024 um 2,9 Prozent auf 4’361 gesunken und die Anzahl Einsatzplätze betrug 15’918 (2023: 16’723).
Abschluss des Pilotprojekts Zivis im Graubündner Zivilschutz
Das Bundesamt für Zivildienst (ZIVI) und das Amt für Militär und Zivilschutz Graubünden (AMZ GR) haben gemeinsam das von 2022 bis 2025 laufende Pilotprojekt «San-Zivis im Zivilschutz Graubünden» ausgewertet. Der Projektbericht zeigt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Zivilschutz und Zivildienst funktioniert, jedoch gesetzliche Anpassungen erforderlich sind, um verbindliche Einsätze möglich zu machen.
Botschaft zur Änderung des Zivildienstgesetzes: Der Bundesrat will die hohen Zulassungszahlen senken
Der Bundesrat hat am 19. Februar 2025 die Botschaft zur Änderung des Zivildienstgesetzes verabschiedet. Er will mit sechs Massnahmen die Zulassungen zum Zivildienst senken. Damit wird auch der verfassungsrechtlichen Vorgabe Nachachtung verschafft, dass keine Wahlfreiheit zwischen Militärdienst und zivilem Ersatzdienst (Zivildienst) besteht.